Nur wenig Schwimmunterricht im Kreis - Schwimmöglichkeiten fehlen

30.01.2020

Nur in einem kleinen Teil der Schulen, insbesondere nur an ganz wenigen Grundschulen im Kreis Kaiserslautern wird Schwimmunterricht erteilt. Das geht aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage des Abgeordneten Marcus Klein (CDU) hervor. „Von fast 30 Grundschulen konnte im Schuljahr 2018/19 nur an 5 Schwimmunterricht erteilt werden. Und auch die Anzahl der Wochenstunden bewegt sich im untersten einstelligen Bereich“, so Klein.

Immer weniger Schülerinnen und Schüler könnten heute schwimmen, die „Wassersicherheit“ der Bevölkerung sinkt laut DLRG, mit allen Problemen, die das mit sich bringe. Zwar seien an vielen Schulen ausgebildete Lehrkräfte vorhanden, aber der Unterricht sei natürlich auch von der Verfügbarkeit geeigneter Sportstätten abhängig, so die Landesregierung.

„Schwimmunterricht gehört laut Lehrplan eigentlich in allen Schularten zum Sportunterricht dazu. Es ist bedauerlich, dass dieser trotzdem nur wenigen Kindern vorbehalten bleibt, weil Schwimmbäder, vor allem Hallenbäder nicht zur Verfügung stehen“, so Klein. „Im Sommer können die Schulen noch auf Freibäder zurückgreifen, aber das ist natürlich stark Wetterabhängig und auch nur schwer planbar.“

Es sei daher dringend geboten, auch ganzjährig nutzbare Schwimmstätten vorzuhalten und zu fördern. Auch Schwimmsportvereine seien auf Hallenbäder angewiesen. „Wenn die Landesregierung Schwimmunterricht an Schulen nicht nur auf dem Papier, sondern auch tatsächlich im Wasser möchte, dann muss dem Mangel an ganzjährig nutzbarer Wasserzeiten entgegen getreten werden. Und das geht nur mit einer ausreichenden Förderung für den Neubau von Schulbädern und öffentlichen Hallenbädern.“