Der CDU-Landtagsabgeordnete Marcus Klein fordert eine nachvollziehbare Strategie, wie es mit dem Unterricht an Schulen i...

22.11.2020

Der CDU-Landtagsabgeordnete Marcus Klein fordert eine nachvollziehbare Strategie, wie es mit dem Unterricht an Schulen im Landkreis in den nächsten Wochen weitergeht. „Die steigenden Infektionszahlen haben massive Auswirkungen auf den Unterricht. Es ist absolut nachvollziehbar, dass sich Eltern, Lehrer und Schüler darüber zunehmend Sorgen machen“, so Klein. An den Schulen werde mit hohem Engagement gearbeitet „um den Laden am Laufen zu halten“. Demgegenüber sei der Corona-Hyg...ieneplan für Schulen des Landes auf dem Stand 17.8.2020. „Da ist offenbar etwas verpennt worden. Es ist unverantwortlich, die Schulen und Schulträger in der Situation alleine zu lassen. Die Lehrer fragen zum Beispiel zu recht, wo die versprochenen FFP2-Masken für den Unterricht bleiben. Bislang ist da Fehlanzeige.“ Ob und welche Lüftungsgeräte eingesetzt werden sollen und wo diese herkommen können, sei ebenfalls noch völlig ungeklärt. Dabei sei jedem klar, dass ein dauerhafter Präsenzunterricht im Vollbetrieb allein mit Lüftungspausen und „Durchzug“ bei Wintertemperaturen kaum zu stemmen sei. „Ich bin auch dafür, die Schulen weitmöglichst offen zu halten. Aber nur mit gesundbeten der Situation, wie man das in Mainz derzeit versucht, wird das nicht gelingen“, so Klein. Auch alternative oder sogenannte hybride Modelle könnten sich anbieten. „Wenn nicht flächendeckend, dann zumindest in besonders betroffenen Gemeinden oder Kreisen.“ Ein Wechsel zwischen Präsenz- und Heimunterricht könnte sich vor allem für höhere Klassenstufen anbieten. „So würden wir auch andere Probleme entspannen, zum Beispiel die immer noch viel zu vollen Schulbusse und je nach Umsetzung auch den mangelhaften Abstand in den Klassenzimmern.“ Aber diese Entscheidung könne nicht vor Ort getroffen werden. Hier sei das Bildungsministerium gefragt. Und auch die Rahmenbedingungen, Schutzeinrichtungen und Ausstattung für Lehrer müssten nun klar aus Mainz kommen. „Für alle mit denen ich spreche ist die Maxime klar: so viel offene Schulen und so viel Präsenzunterricht wie möglich. Das ist auch aus meiner Sicht richtig. Aber es braucht nun die Vorgaben, wie das im Landkreis Kaiserslautern mit einem sehr dynamischen Infektionsgeschehen gelingen kann, ohne Schüler und Lehrer zu gefährden. Das fordere ich ein! “ Die Alternative sei, sehenden Auges auf weitere Klassenquarantänen und Schulschließungen hinzusteuern. „Das will niemand!“